MET in der Praxis

erika-kurtenbach-muenchen-1Die MET-Anwendung in der Praxis

Ich nutze bei MET einen bestimmten Behandlungsablauf. Dieser hat sich bewährt und umfasst neben dem eigentlichen Klopfdurchgang noch andere Übungen, die unterstützend wirken.
Dazu gehören die Atem-Gleichgewichts-Übung, die für innere Ruhe vor der Behandlung sorgt und die Plus-Minus-Polarität synchronisiert,
das Reiben des „Heilenden Punktes“, das eine energetische Fehlschaltung aufheben soll, und andere.

Ich werde mich an dieses Vorgehen deshalb halten, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Ergänzend dazu setze ich besondere Methoden aus dem Humanistischen Psychodrama ein, vor allem den „Rollentausch“.

Was geschieht genau zwischen der Beraterin und dem Hilfe suchenden Menschen?

Beide haben das gleiche Ziel: dem von Leid geplagten Menschen soll es schließlich besser gehen. Für das Gelingen leistet jeder seinen speziellen Beitrag:

  • Die Beraterin akzeptiert den anderen so, wie er gerade ist und zu ihr kommt.
  • Sie beobachtet ihn genau, fühlt sich in ihn ein, um ihn als Person und in seiner Not zu verstehen.
  • Sie vertraut seiner Kraft und seinen Möglichkeiten, seinen Zustand zu verbessern, nimmt Anteil und unterstützt ihn darin.
  • Mit ihrer Professionalität begleitet sie ihn auf seinem Weg, macht ihm Mut, gibt Anregungen und hilft ihm, wenn er nicht weiter weiß.

Der „Klient“ hat gleichzeitig andere, wichtige Aufgaben:

  • Er vertraut sich der Beraterin an und lässt sich von ihr helfen.
  • In einer vertrauensvollen Atmosphäre wagt er es, sich auf sein inneres Geschehen einzulassen.
  • Dabei übernimmt er selbst die Verantwortung für sich.
  • Er nennt freimütig alle Gefühle, die nacheinander bei ihm auftreten, z.B. Trauer, Angst, Wut, Hass, Schuldgefühle, wieder Angst, Traurigkeit  usw. und löst sie durch Beklopfen auf.

Nach der Zusammenkunft ist es nicht nötig, viel zu sprechen. Die neue Gefühlslage und Bewusstseinsebene kommt einem richtig und passend vor, und es kann sofort mit einem besseren Leben begonnen werden.

RTL Bericht

Ein Kommentar zu MET in der Praxis

  1. Andrea sagt:

    Liebe Maria Marta,
    ich schätze dich schon seit langem, kenne deine Arbeit mit dem Psychodrama – aber jetzt MET?
    Dann war da die Begegnung mit dir, als es mir ganz besonders schlecht ging, die Kinder klein, der Körper „gebrechlich“ und ich das Gefühl, ich sei selber nicht mehr vorhanden… Du fingst an zu klopfen und langsam fand ich mich wieder, konnte endlich alle Gefühle, die ich bis dahin unterdrückt hatte, zulassen, annehmen und schließlich wieder mit mir selber Frieden schließen. Dabei wechselten die Emotionen so schnell ab, dass ich am Ende völlig erschöpft war, aber ich fühlte mich um so viel freier und ruhiger. Es war eine unglaubliche Erfahrung! Dank MET und Psychodrama konnte ich die Frage „Wer bin ich?“ endlich wieder beantworten.
    Danke Maria Marta!

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