Behandlung von Depressionen mit MET

Die Depression ist eine sehr häufig auftretende psychische Erkrankung.

Häufig wird sie, auch von Ärzten, nicht erkannt.

Das liegt daran, dass sie sich oft hinter körperlichen Symptomen versteckt,

z.B. hinter einer großen Erschöpfung, dem sogenannten Burn out,

hinter Schlafstörungen, andauernder „schlechter Laune,“ Panikattacken, übergroßer Sorge und Ängstlichkeit oder anhaltender Appetit- und Lustlosigkeit.

Eine eher leichte Form, die depressive Verstimmung, erleidet fast jeder Mensch einmal während seines Lebens.

Bei schweren depressiven Episoden kann der Antrieb so gehemmt sein, dass sogar einfache Tätigkeiten wie Einkaufen, sich Anziehen, Körperpflege oder Telefonanrufe unmöglich ausgeführt werden können.

In jedem Fall ist die Depression dadurch gekennzeichnet, dass sie zu einer Stimmungseinengung führt.

Freude und Trauer können nicht mehr empfunden werden, dafür entsteht ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Minderwertigkeit.

Der Mensch zieht sich von anderen zurück, wird passiv, unternimmt nichts mehr, hält sich für wertlos, neigt zum Grübeln, hat oft große Schuldgefühle.

Depressionen können ausgelöst werden durch länger andauende emotionale und soziale Überforderung (also durch Stress in der Familie oder im beruflichen Umfeld), aber auch durch ein aktuelles oder zurück liegendes belastendes Ereignis, das zum Trauma geworden ist.

Depressive Erkrankungen können meist erfolgreich behandelt werden mit Medikamenten und Psychotherapie, z.B. in einer psychosomatischen Klinik oder auch ambulant.

MET kann dann helfen, wenn es gelingt, die verschiedenen Ursachen, die zur Depression geführt haben, aufzuspüren und die damit im Zusammenhang stehenden belastenden Gefühle durch Klopfmethoden aufzulösen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Behandlung von Depressionen mit MET

  1. Peter Gärtner sagt:

    Das war vor vier Jahren. Ich habe diese Art von Migräne gehabt mit einer totalen Todesangst und einer Lähmung in der Hand und im Gesicht. Ich habe dann den Notarzt angerufen und bin sofort ins Krankenhaus eingeliefert worden mit dem Verdacht auf einen Schlaganfall. Das ist mit 37 Jahren ja nicht so lustig!

    Dann sind, glaube ich, noch 15 Mal die panische Angst und die Lähmungserscheinungen aufgetreten. Einmal war ich in der Uniklinik in Marburg, dann ist es wieder während des Urlaubs auf Sylt passiert, im Winter, über Sylvester. Das war echt eine Katastrophenzeit. Die Kinder haben es immer wieder mitgekriegt.

    Meine Hauptangst war, ganz und gar depressiv zu werden, dass mich dieses depressive Gefühl ganz überschwemmt, und ich dann mein Leben beende.
    Deshalb war ich auch hier. Ich habe mich auf die Methode eingelassen, ohne eine Ahnung zu habe, was das ist. Dann ist was Erstaunliches passiert.

    Als ich nach der Klopferei im Auto saß, wusste ich, dass wir gerade etwas aufgeklopft haben. Ich war sehr froh, schnell nach Hause zu kommen. Ich wollte erzählen, was mir da so widerfahren war und was gerade mit mir passiert. Ich bin mir sehr sicher, dass wir da etwas weg geklopft haben, und dass genau das mit der Grund für die Angst war, weshalb auch immer.
    Dieses ganze Gefühl der Angst ist weg, ist wirklich weg, ist überhaupt nicht mehr da.

    Einmal dachte ich, vielleicht kommt es jetzt wieder. Da bin ich klopfend über den Markt gelaufen und habe das selber in den Griff gekriegt. Ich habe nur die beiden Punkte geklopft.

    Seitdem ist die Angst nicht mehr aufgetreten. Und wirklich, alle Leute sagen: „Schön, dass du wieder da bist!“ Ich merke das ja selber. Die ganze depressive Phase, jetzt ist sie weg. Es ist ein ganz normales Gefühl wieder, alle Emotionen, Gefühle sind wieder da. Ich freue mich über Dinge, ich kann mich zurück lehnen. Ich muss nicht explodieren, diese ganze Aggressivität, die in mir steckte, ist wie weg geblasen.

    Und wenn die Angst wieder kommen sollte, weiß ich, was ich machen kann. Und ich weiß, dass sie nicht die Oberhand gewinnt, wie ich es immer befürchtet hatte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.