Archiv für Januar, 2010
Behandlung von Depressionen mit MET
Verfasst von Maria Marta Schmitz unter Depressionen am Januar 17, 2010
Die Depression ist eine sehr häufig auftretende psychische Erkrankung.
Häufig wird sie, auch von Ärzten, nicht erkannt.
Das liegt daran, dass sie sich oft hinter körperlichen Symptomen versteckt,
z.B. hinter einer großen Erschöpfung, dem sogenannten Burn out,
hinter Schlafstörungen, andauernder „schlechter Laune,“ Panikattacken, übergroßer Sorge und Ängstlichkeit oder anhaltender Appetit- und Lustlosigkeit.
Eine eher leichte Form, die depressive Verstimmung, erleidet fast jeder Mensch einmal während seines Lebens.
Bei schweren depressiven Episoden kann der Antrieb so gehemmt sein, dass sogar einfache Tätigkeiten wie Einkaufen, sich Anziehen, Körperpflege oder Telefonanrufe unmöglich ausgeführt werden können.
In jedem Fall ist die Depression dadurch gekennzeichnet, dass sie zu einer Stimmungseinengung führt.
Freude und Trauer können nicht mehr empfunden werden, dafür entsteht ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Minderwertigkeit.
Der Mensch zieht sich von anderen zurück, wird passiv, unternimmt nichts mehr, hält sich für wertlos, neigt zum Grübeln, hat oft große Schuldgefühle.
Depressionen können ausgelöst werden durch länger andauende emotionale und soziale Überforderung (also durch Stress in der Familie oder im beruflichen Umfeld), aber auch durch ein aktuelles oder zurück liegendes belastendes Ereignis, das zum Trauma geworden ist.
Depressive Erkrankungen können meist erfolgreich behandelt werden mit Medikamenten und Psychotherapie, z.B. in einer psychosomatischen Klinik oder auch ambulant.
MET kann dann helfen, wenn es gelingt, die verschiedenen Ursachen, die zur Depression geführt haben, aufzuspüren und die damit im Zusammenhang stehenden belastenden Gefühle durch Klopfmethoden aufzulösen.